Renovierung der Kirche

Brief des Bezirkskositoriums Mediasch zum Erhalt und Renovierung der Kirche.

 

 

 

Bericht zur Sanierung und Erhalt der Kirche in Schorsten

Im Zuge unserer Herbstreise 2017 nach Siebenbürgen, konnten wir das Bezirkskonsistorium in Mediasch besuchen und ein ausführliches Gespräch mit Pfarrer Ziegler bezügl. dem Erhalt und Sanierung des Kirchengebäudes führen. Herr Ziegler ist für den Ort Schorsten zuständig. In Anbetracht seiner vielen Termine machte Herr Ziegler es doch möglich, mit uns zu später Abendstunde in den Räumen des Mediascher Kirchenbezirks über die Zukunft unserer Kirche in Schorsten zu sprechen.

Zu Beginn unseres Gesprächs ließen seine allgemeinen Schilderungen zum Siebenbürgisch Kirchlichen Allgemeinzustand auch für unser Gebäude in Schorsten nichts Hoffnungsvolles vermuten. Nachdem ich auf das Protokoll und die dort enthaltenen Beschlüsse aus der Sitzung des Konsistoriums von 2015 hinwies, wonach die damals beabsichtigte Finanzierung der Sanierung des Kirchengebäudes, unter anderem aus dem Verkaufserlös von anderen Gebäuden, wie z.B. des Kindergartens beinhaltete. Zog sich Herr Ziegler zurück und belehrte uns tiefgründig, dass der Stand von damals, bereits ein überholter Vorgang wäre. Seither gäbe es vom Kirchenbezirk noch mehrere Entscheidungen. Er teilte uns dann die letzte gültige Version mit und klärte uns auf, über die Möglichkeiten, die wir als Heimatortsgemeinschaft noch haben, das Kirchengebäude zukünftig zu erhalten und zu nutzen.

Von den 46 zum Bezirk Mediasch zugehörigen Kirchengemeinden, wurden 17 auf die Liste deren  gesetzt, für die man nichts mehr tun kann, zu welchen auch Schorsten gehört. "Abweisungsbeschluss". Sprich diese Gemeinden sind nicht mehr aktiv und ohne Zukunftsperspektive und daher nur noch eine Belastung für das Bezirkskonsistorium. In diese Gebäude möchte das Konsistorium überhaupt nicht mehr investieren sondern vielmehr sie ganz loswerden.

Dazu gibt es mehrere Überlegungen. Zwei davon währen der Verkauf oder die Vermietung an die einheimische Bevölkerung. Auch eine private Person oder Verein könnte das Gotteshaus erwerben oder mieten.

Während wir im Zuge unseres Schorstner Treffens, im Sommer diesen Jahres, das Kirchengebäude im Inneren ausführlich besichtigten,  kamen Diskussionen auf, ob und in welcher Form die Heimatortsgemeinschaft sich hier zukünftig noch betätigen soll. Es kamen Vorschläge wie: das Gebäude zu erhalten und als Museum wie auch als Gotteshaus zu nutzen bis hin zu Aussagen wie: das Kirchengebäude abzureißen.

Nach unserem letzten Gespräch ist nun klar. Die Liegenschaft gehört uns nicht und daher sind lediglich zwei für uns ungünstige Optionen wählbar. Das Gebäude zu kaufen oder zu mieten und in eigener Verantwortung, nach den Maßgaben eines kompletten Modernisierungskonzeptes zu sanieren und nutzen. Da es sich um ein öffentliches Gebäude handelt, muss das Sanierungskonzept den üblichen Weg der Baugenehmigungsverfahren passieren, welcher mit vielen Hürden verbunden ist und damit auch mit entsprechenden Verwaltungskosten. Die Nutzungsart ist den jetzigen Eigentümern relativ gleichgültig. Es könnte auch komplett zweckentfremdet werden und als Lager, Bibliothek, Gasthaus oder in anderer Form genutzt werden. Im Fall der Anmietung, würde in etwa die Hälfte der vom Mieter getätigten Investition zur Miete angerechnet werden.

Das Gespräch bezügl. des Verkaufs an die Gemeinde Schorsten, dass zwischen Pfarrer Ziegler und dem Bürgermeister von Schorsten, Emil Urian, bereits im Frühjahr diesen Jahres geführt wurde, hat ergeben, dass sich die Gemeinde ernst Gedanken darüber gemacht hat, eine dieser Optionen zu wählen.

Für uns bedeutet es nun, ebenso eine Entscheidung zu treffen, ob wir das Kirchengebäude endgültig aufgeben und damit in Kauf nehmen, dass es komplett umgewandelt wird - oder doch noch mit einer guten Idee, es in unseren Besitz bringen sollen. Das Gebäude für die Heimatortsgemeinschaft zu behalten würde bedeuten, dass wir den dauerhaften Erhalt mit Spenden und Beiträgen finanzieren müssten. Spenden könnten sich auch von Stiftungen ergeben, welche immer intensiver in Siebenbürgen zu diesem Zweck aktiv sind.

Um hier eine endgültige Entscheidung zu treffen wären wir sehr froh, Eure Meinung zu hören.

Wir bitten um Euren Kommentar im darunter ligenenden Formular!

 

Kommentare

Es sind noch keine Einträge vorhanden.
Bitte geben Sie den Code ein
* Pflichtfelder

Hier finden Sie uns

HOG Schorsten
Michael Barth

bei FUNDAX GmbH
Kolumbusstr. 1
71063 Sindelfingen

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

+49 7031 387273

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.